Gespeichert unter: Musik | Schlagworte: all balloons, kandi, One eskimo, Terrorodactyls
Die Zeiten werden härter. Die Sehnsucht schwillt an. Melancholie mäandert. Wir werden wieder Kinder. Zwei Beispiele: One eskimO heißt die Band um Kristian Leontiou, dem Eskimo in der Band. Am 13. November erscheint die Single „Kandi“. Am 27. November folgt das Album „all balloons“. Die anderen heißen The Terrordactyls und machen Low-Fi-Anti-Folk-Pop vom aller, Allerfeinsten. (Hier ein schönes Interview) Ihre selbstbetitelte LP (via seayou records/Cargo) erscheint ebenfalls am 13. November. Übrigens ein Freitag. Wenn das mal kein gutes Zeichen ist.
Auf diesem Bild erkennt man nicht viel von dieser wunderbaren jungen Sängerin, doch was nicht ist, kann ja in der nächsten BLANK-Ausgabe noch werden. Wer sich bis dahin ein eigenes Bild machen möchte:
Siri Svegler live:
10.11. München, Lehel (Karl-Scharnagl-Straße 6)
05.12. Berlin, Intersoup
Gespeichert unter: Musik, Verlosung, vor ort | Schlagworte: Amanda Blank, Data, G-Shock, Lady Sovereign, Verlosung
Zusammen mit Casio G-Shock verlosen wir 3×2 Plätze auf der Gästeliste für die SHOCK THE WORLD-Tour, die am Mittwoch Station im Berliner Admiralspalast macht. Mit dabei sind dann u.a. Lady Sovereign, Data, Amanda Blank und Berlin Battery. Beginn ist um 2200h. Wer hier Interesse oder Ansprüche anmelden möchte, schickt bis Morgen, Dienstag, 2400h, eine Mail mit dem Betreff „Shock The World“ an verlosung[at]blank-magazin.de. Die Gewinner werden Mittwoch morgen bis 13h per Mail informiert. Rechtsweg ausgeschlossen. Yeah!

Gespeichert unter: vor ort | Schlagworte: Keller Klub, Michi Setzer, Plattenladen, Ratzer Records, Stuttgart
Wenn Institutionen feiern… Seit 25 Jahren gibt es den Plattenladen von Karl-Heinz Ratzer und so spielten zum feierlichen Jubiläum im Stuttgarter Keller Klub „All-Star-Clients“-Bands (Upfront, Boiler, Loud Minority, Chamoix u.a.) Songs aus dem Jahre 1984. End Of Green-Member Michi Setzer aus der Stuttgarter PRINZ-Redaktion konnte man an den Plattentellern rumwerkeln sehen und so manches Bier wurde getrunken, so manche olle Kamelle aufgewärmt. In fünf Jahren trifft man sich hoffentlich wieder. In Sachen ‘Rock’.


Aus dem Editorial
Die Zeiten sind hart. Hart wie Stein. Härter noch, hört man hinter vorgehaltener Hand. Und manch einen trifft es mit voller Wucht, mit der ganzen Härte: mal abgesehen von den mittlerweile zur Unsichtbarkeit degradierten ewig Schwachen, Armen und Hungernden, zumeist weit entfernt oder zumindest in einem anderen Bezirk der Stadt, sind das natürlich die Kleinanleger. Oder wir, die Print-Magazine. Und natürlich die deutsche Autoindustrie. Und die US-amerikanische Autoindustrie. Und sicherlich auch Teile der asiatischen und der französischen Autoindustrie. Die Zulieferer nicht zu vergessen. Und die russische Waffenindustrie. Und die Banken. Oder waren das die Banken, die eigentlich keinen Schaden genommen haben? Das ist manchmal nicht ganz so klar feststellbar. Aber vielen geht es schlecht. Da werden sicher auch ein paar Banker drunter sein. Aber auch dem Tourismus geht’s nicht gut. Urlaub fällt immer öfters flach. Weniger Schirmchencocktails. Weniger Champagner? Nein, das wäre übertrieben. Champagner läuft immer. Die Verlierer ziehen aus. Die Gewinner ziehen ein.
Aber wo sind die Gewinner? Die Baubranche kränkelt. Die Bauern sind unzufrieden. Meine Eltern. Deine Eltern. Der Taxifahrer. Der Nachbar. Die Arbeiter in den Schiffswerften in Norddeutschland sind unzufrieden und die Praktikanten in der Medienbranche auch. Und auch die Musikindustrie leidet.
Doch Not macht erfinderisch. Ablenkungsmanöver allerortens. Man arbeitet sich ab, an Fairtrade und Klimaschutz, an neuen Kollektionen, neuen Gesichtern, neuen Trends und alten Ideen und Idealen. Nichts wirklich Neues. Doch wenigstens etwas. Ein Status Quo. Ein sich nicht bewegen lassendes Konstrukt aus wirren Verflechtungen und Verfehlungen. Doch wir kommunizieren, in ganzen, halben und keinen Sätzen, über un- und endliche Distanzen, über alles und über jeden und fühlen uns dabei unheimlich gut und aufgeklärt und sind währenddessen revolutionär und bieder zugleich. Wir reden uns die Seele aus dem Leib und werden – seelenlos. Doch es herrscht Zufriedenheit, denn man hat den Glauben noch nicht verloren. Vielleicht die Lust.
Es ist ja nicht alles schlecht. Manch einer glaubt sogar, wieder politisch ambitionierte Popmusik ausmachen zu können. Oder war das dem Punk, dem Hip-Hop und dem Indie-Rock vorbehalten? Oder anderen Sub- und Jugendkulturen? Oder macht das einen Unterschied? (…)
Weiterlesen im aktuellen BLANK – Jetzt am Kiosk
Mehr zum neuen Heft hier.
Gespeichert unter: Reisen, vor ort | Schlagworte: Delbo, Klez.e, Sometree, Tobias Siebert
Zur Zeit befinden sich SOMETREE auf großer Tour durch Deutschland und Wien. Ab morgen heißt der Support Act AND THE GOLDEN CHOIR. Wir haben läuten hören, dass sich hinter AND THE GOLDEN CHOIR niemand anderes verbirgt als Klez.e- und Delbo-Mietglied und Frontmann Tobias Siebert, der sich zwischen den Aufnahmen für Juli eine kleine Auszeit nimmt und Sometree ab morgen für acht Auftritte supportet. Wir können das uneingeschränkt empfehlen:
Sometree & And The Golden Choir:
31. Okt. Moritzbastei, Leipzig
01. Nov. Werkstatt, Köln
02. Nov. Druckluft, Oberhausen
03. Nov. Zum Teufel, Heidelberg
04. Nov. Cafe Cairo, Würzburg
05. Nov. Hafenklang, Hamburg
06. Nov. Bei Chez Heinz, Hannover
07. Nov. Tower, Bremen
Es sind diese Orte der Sozialisation, eine Art von Loge, eine Höhle, ein Wohn- und Jungszimmer, etwas eigenes. Willkommen im Referenzuniversum Plattenladen. Viele haben einen: ihren Plattenladen. Und sie sterben nicht aus. Oder sollte man sagen: noch nicht? Hier kommt die Empfehlung noch vom Chef und nicht vom User, Tipps sind Vertrauenssache, Geschmacksverirrungen zum Glück selten. Es muss so 1989 gewesen sein, als ich dort „Creator“ von dem Lemonheads, „The Greenhouse Effect“ von Plan B und „No Control“ von Bad Religion erstand und so manch Demütigung älterer Kunden hinnehmen musste. Doch was einen nicht abschreckt, zieht einen rein. Augenblicklich müsste wieder eine Lemonheads-Platte im Aufbewahrungsfach auf mich warten. Schön, dass sich manche Dinge nicht ändern.
Seit 25 Jahren nun ist Karl Heinz Ratzers Plattenladen in der Paulinenstrasse in Stuttgart ein, mein Zufluchtsort und ich gratuliere von ganzen Herzen. Auf die nächsten 25 Jahre, auf das Vinyl, auf den VFB, auf Led Zeppelin! Alles Gute. Dein Exil-Stuttgarter Johannes
Wer mitfeiern möchte: Die große Geburtstagssause steigt am 31.10. ab 20h im Keller Klub in Stuttgart.
(JF)
Gespeichert unter: Mode, vor ort | Schlagworte: Amine Bendriouich, Antonia Funmi Bello, Christine Krüger, createurope, Goethe Institut, Lisa Shao
Am Freitag fand das große Finale der createurope Fashion Awards des Goethe-Institutes statt, bei dem in den Weddinger-Uferhallen 29 Designer ihr Stücke präsentieren konnten. Und was da präsentiert wurde war beachtlich. Trotz einer beachtlichen Länge der Laufsteg-Show kam keine Müdigkeit auf. Zu vielfältig, zu verschieden, zu interessant waren die gezeigten Kreationen, die ihren Weg aus den verschiedensten Teilen der Erde zu uns fanden und deutlich zeigten, wie fashionable Belanglosigkeit ins Gegenteil umgekehrt werden kann und dass es immer wieder Momente gibt, in denen Mode und Leben sich treffen und Mode plötzlich Haltung erfährt. Aber wir wollen nicht übertreiben: das waren ansehnliche Ansätze. Aber es gab auch gegenteiliges: Nietenschuhe in der Jury als deutlichste Verirrung, eine tätowierte Träne als Zeichen der Bedeutungslosigkeit und natürlich viel Schwarz. Zugegeben: das ganze war sehr tight und nicht zu bedeutungsschwanger. Kurz zu den Preisträgern: „Best Upcoming Designer“ wurde Antonia Funmi Bello (Berlin), Christine Krüger (Hamburg) „Best Student Award“, den Publikumspreis „Audience Award“ bekam Amine Bendriouich (Tunis) und Lisa Shao (Moskau) konnte den „Best Avantgarde Award“ gewinnen. Wir freuen uns auf die kommenden Shootings und Storys mit den Gewinnern, die dann in den nächsten BLANK-Ausgaben zu bewundern sind. Mehr über die Gewinner natürlich auch demnächst hier und hoffentlich auch woanders. (EB)







Fotos: Nicolas Knebel

(c) Anne Marie Skjoldager Jensen
Morgen geht der europaweit ausgeschriebene Fashion Design Award Create Europe in die letzte Runde. In den Uferhallen im Wedding werden am Freitag 30 Models die 180 Kreationen der der Finalisten zur Schau tragen. Vier verschiedene Preise warten auf die Nachwuchsdesigner: Best Upcoming Designer Award, Best Avantgarde Award, Best Student Award, und der Audience Award. Bis auf den Publikumspreis wurden die Gewinner in mehreren Runden von einer hochkarätig besetzten Jury ermittelt. Darunter sind unter anderem Dirk Schöneberger, Kreativ-Direktor bei Joop!, Chris Dercon vom Haus der Kunst in München, Francine Pairon vom Institut Français de la Mode, Head of the Design Programs aus Paris. Unser Chefredakteur Johannes Finke begleitete den Wettbewerb in der Jury der Vorauswahl. Im Video bei Hobnox seht ihr die Show des letzten Jahres. Dort, bei uns, sowie bei den weiteren Medienpartnern wie Mahret Kupkas Blog f&art wird es mit Sicherheit reichlich Eindrücke der Modenschau in Wort und Bild geben.
(tb)