Gespeichert unter: Gossip, vor ort | Schlagworte: Anna Maria Mühe, Daniel Brühl, Oliver Tabillion, Rodeo Berlin, SMUDO, Swantje, Tobias Schenke
Da gehört schon was dazu, fünf Jahre mit einer Idee und einem Club in Berlin durchzuhalten. Und so fand sich letzte Woche eine illustre Schar aus Stammgästen, Szenegrößen, Schöngeistern, schrägen Vögeln und Stadtprominenz ein, um gemeinsam mit den Rodeo-Clubeignern Daniel Bertzen, Martin Hötzl und Björn Massmann diesen Anlass gebührend zu feiern. Muss ja auch mal sein. Nachfolgend ein paar Impressionen vom wilden Ritt.


















Fotos: Frank Jaenicke-Rößler
Gespeichert unter: Anmerkungen, Film/TV/YouTube und Co. | Schlagworte: Daniel Brühl, Florian Gallenberger, Freitag, Jon Rabe, Nazi-Filme, Steve Buscemi, Stolz der Nation, Tarantino, Ulrich Tukur
Man kommt eigentlich nicht mehr mit, wenn es um Meinungsvielfalt und Minderwertigkeitskomplexe geht. Doch manchmal offenbaren sich Schwächen und Gefahren derart eklatant, dass man sich selbst, die eigene Verwunderung und das Gelesene und dabei Gefühlte einer genaueren Betrachtung unterziehen sollte. Auch wenn es zuweilen etwas wirr erscheint. Schnell überkommt einen die Vermutung, Dinge laufen in die falsche Richtung, weg von dem, was wichtig und richtig ist, weg von einer Betrachtungsweise, die es ermöglichen könnte, wenigstens eine Gemeinsamkeit zu entdecken.
Natürlich, in „John Rabe“ von Florian Gallenberger geht um Befindlichkeiten. Es geht um deutsche Geschichte. Um deutsches Kino. Um Nazis und vermeintliche Gutmenschen. Es geht in diesem Film allerdings nicht um einen „guten Nazi“, das wäre eine Frage der Qualität, von Motivation, Gehorsam, Verinnerlichung und Gefolgschaft. Das Bild des „guten Nazis“ war nie eins. In „John Rabe“ geht es vielmehr um eine Geschichte, die erzählt und beschreibt, wie Menschen in Notsituationen Prägung, Verlockung und Gefahrenpotentiale über Bord werfen können und anfangen, so zu handeln, dass es allem Anschein nach eine Situation verbessert, dass es Leben, die nicht unbedingt Teil des eigenen sind, rettet und deren scheinbar moralisches Handeln sich nicht aus den gegeben Umständen erklärt.
Aber stürzen wir uns auf den gegenständlichen Anlass der Verwunderung, einem Artikel bzw. einer Filmkritik aus der Wochenzeitung Freitag vom 01.04. 2009 über den im April bereits angelaufenen Film „John Rabe“, mit Ulrich Tukur, Daniel Brühl und Steve Buscemi in den Hauptrollen: „Traurig ist das deutsche Kino, wenn es von Größe und Glanz träumt und seinen sehnsüchtigen Blick immer nur nach Hollywood richtet. Man kann Hollywood für vieles verachten, aber wenn es sich auf etwas versteht, dann ist es die Produktion von Stars und Effekten, von großen Namen und viel Brimborium. Auch das muss man nicht mögen; armseliger als aller Brass ist aber der Versuch, Hollywood zu imitieren mit geringeren Mitteln.“ Ok, so weit so gut. Doch dem nicht genug, fröhlich wird weiter gewettert: „Florian Gallenbergers Film „John Rabe“ ist ein Lehrbeispiel für die Kümmerlichkeit der scheinbar kühnen Ambitionen vom großen deutschen Kino“. Wer hat diese kühnen Ambitionen formuliert? Sind Filme wie „Keinohrhasen“ und „1 ½ Ritter“ auch Teil dieser kühnen Ambitionen? Oder nur „Der Baader-Meinhoff-Komplex“? Oder „Das Leben der Anderen“, eine Geschichte, die ebenso von Wandlung und moralischer Einsicht eines Deutschen berichtet? Oder die Preussler-Verfilmung „Krabat“, die nicht nur in Deutschland mehr als eine Million Besucher in die Kinos lockte, sondern auch weltweit, von Tokyo bis Novosibirsk, zu sehen war? Ich kann keine kühnen Ambitionen erkennen.
Ich sehe nur ein Zusammenwachsen, ein Austauschen und ein Lernen, die Versuche mit Bildsprache und Sehgewohnheiten zu spielen, um Geschichten (mehr…)
Gespeichert unter: Gossip, Sport, vor ort | Schlagworte: Beatsteaks, Daniel Brühl, Kart, Kilian Kerner, Sarah Kuttner, Sascha Lobo, Thees Uhlmann, Tom Schilling, Vladimir Klitschko

Dienstagabend fanden in Berlin die mittlerweile schon traditionellen Wettkämpfe im „Im-Kreis-mit-Kart-fahren“ statt, ein von Red Bull organisiertes Spektakel, zum dem einen der Ehrgeiz, Durst, fette Antrittsgelder oder eben das Spektakel ziehen. So erging es u.a. auch Vladimir Klitschko (neben mir: „Schon interessant, dass weibliche Begleitungen von Boxern tatsächlich so aussehen, wie man sich die vorstellt“), Sarah Kuttner, Sascha Lobo, den Beatsteaks (waren an diesem Abend als DJ-Tag-Team verpflichtet), Daniel Brühl, Rainald Goetz und Tomte-Frontmann Thees Uhlmann. Doch Sieger kann es nur einen geben und der hieß, wie bereits in den vergangenen Jahren: Tom Schilling. Anlässlich seines 27ten Geburtstages mit einer Wild-Card ausgestattet, verflogen die Hoffnungen der Konkurrenz schon beim Anblick des schmächtigen Schauspielers, den Katja Kuhl vor wenigen Wochen bereits im Umfeld von Motorenöl und Reifengummi für BLANK fotografierte – übrigens ausgestattet von Herrn Kilian Kerner höchstpersönlich. Doch wesentlicher sind…