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“Dann hätt’ ich gern von dir gewusst, warum jetzt alles neu sein muss“ – Robert Stadlober über den Musiker und Produzenten Tobias Siebert
November 26, 2008, 11:19 am
Filed under: Musik | Schlagwörter: , , ,

Und jetzt sieht er wieder kurz aus wie Kevin Shields von My Bloody Valentine, wie er da selbstvergessen seinen Oberkörper im Takt dieses weißen Rauschens von ineinander verwobenen Gitarrenwänden vor und zurück schmeißt. Es ist der Spätsommer 2006. Draußen glühen die Steine von Berlin noch im letzten Abendlicht und hier drinnen verwandelt diese Band gerade mit ihrer Musik einen klinischen Raum des neuen Prenzlauer Bergs in eine gleißende Kathedrale. Einiges in meinem Leben hat sich in den letzten Wochen und Monaten überschlagen und gedreht. Wohnort, emotionale Bindungen und Gedankenwelt. Ich bin alleine hier heute Abend. Bewusst. Also klammere ich mich an mein wohl schon drittes überteuertes Bier und singe still aus voller Kehle mit: Wir sind alle nur zum Leben hier! Die anschließende Nacht verbringe ich dann mit Gehen. Alles, was mich in den letzten Monaten schier zur Verzweiflung getrieben hatte, fiel auf einmal wieder in eine unerwartete Ordnung. Im Gehen in dieser Nacht wusste ich zum ersten Mal seit Äonen wieder, wo ich war und was ich wollte. Es gibt diese Momente. Man hört etwas. Ein paar Zeilen nur. Vielleicht auch falsch verstanden, aber sie lösen etwas aus. Auf einen Schlag versteht man wieder anders, vielleicht richtig. Der Mann, der diese Zeilen an diesem Abend sang, war Tobias Siebert. Die Band: Klez.e. Das erste Mal war er mir wohl bewusst im Fernsehen begegnet. Ich war gerade nach Wien gezogen. Weg von vielem, hin zu etwas anderem, vielleicht mehr. Und da lief auf einmal dieses Video über den Bildschirm, mit eben diesen Zeilen: Wir sind alle nur zum Leben hier! Das war Klez.es Du auch.

Die Sonne schien über den ausgedorrten Wienfluss in mein Fenster, die Wohnung war noch nicht mal halb eingerichtet, Kartons mit dem Rest meines alten Lebens stapelten sich im Flur und ich fühlte mich in diesem Lied und an diesem Ort für die paar Minuten endlich wieder Zuhause.
Unbewusst war mir Tobias Siebert schon früher begegnet. Auf einer Bühne, im Dolmen Club in Berlin. 1999 war das wohl. Der Dolmen Club ist mittlerweile das White Trash geworden. Zu diesem Zeitpunkt aber war es ein studentisch angehauchter, als Irish Pub getarnter Indie-Schuppen, der überhaupt nichts mit Hipster-Tattoo-Your-Face-We-Are- So-Rock n Roll-Laden zu tun hatte. Und Tobias andere Band, Delbo, spielte da auf einer Tocotronic Party. Seltsam, dass es so etwas überhaupt mal gab. Angekündigt waren sie als Sonic Youth mit deutschen Texten. Dieses Versprechen wurde gebrochen, aber wie! Was da passierte, war viel mehr als ich mir zu diesem Zeitpunkt überhaupt vorstellen konnte. Vorstellen von Musik, die im Prinzip um die Ecke von meinem Zuhause entstand. Und dass danach irgendwer mit der besten Cordhose und einer Jan-Müller-Frisur irgendeinen Preis gewann, war ziemlich egal. Ich hatte mit meinen 18 Jahren an einigem zu beißen, denn das, was diese Herren da an jenem Abend gemacht hatten, konnte man getrost unter einzigartig abspeichern. Vertrackt und doch nicht sinnlos verkopft. Intelligent, aber eben nicht als bloße Geste. Sonic Youth war zwar sehr reißerisch, aber in keinem Fall falsch. Kurz davor muss Tobias zur Band gestoßen sein. Als sie noch Evelyns Pork hießen. Der Gitarrist war ausgestiegen und Tobias übernahm seinen Posten. Er hatte Flo, den Schlagzeuger, nach einem Konzert angesprochen, man verstand sich gut. Und aufgrund von Tobias fast schon legendärem, unter dem Namen Solothob auf einem altersschwachen Computer aufgenommenem Soloalbum und seiner Verehrung für eben Evelyns Pork einigte man sich schnell. Das erste Album von Delbo, Holt Boerge , entstand dann einige Zeit nach diesem Konzert im Dolmen Club und war gleichzeitig der Startschuss für Loob Musik, dem fast schon unfassbar geschmackssicherem Label von Tobias bezaubernder Freundin Anette. Zu dem Zeitpunkt war ich schon nach Hamburg gezogen und Holt Boerge lag dann auf einmal völlig unverhofft auf unserem WG-Küchentisch. In der Talstraße. Mein Mitbewohner hatte sie gekauft. Über ihn, meinen Mitbewohner und Schlagzeuger meiner eigenen kleinen Band, kam ich dann irgendwann auch das nächste Mal auf Tobias. Es gäbe da ein Studio, in der Garage Pankow, einem Club im Norden von Berlin, in dem eben besagter Tobias Siebert, der von Delbo, ein Studio betreiben würde. Die Grätenkinder, unsere Freunde vom Braunschweiger Mini-Label Omnidor, nähmen dort ihr nächstes Album auf. Sie würden im Garten zelten, ständig grillen und nur in Badehose herumlaufen, und überhaupt muss das dort das Paradies sein. Tobias hatte das Studio kurze Zeit zuvor gegründet. Als Grundstock dienten ein paar Mikrophone aus einem alten DDR Rundfunkstudio. Der Vater einer seiner Mitmusiker aus seiner erster Grungeband, Amalgam, hatte den Jungs ein paar Jahre zuvor gesagt, dass das Rundfunkstudio, wie so vieles damals, abgewickelt werden würde. Wenn sie am nächsten Tag vorbei kämen, könnten sie alles Zeug mitnehmen, was sie tragen können. Gesagt, getan. Die Jungs liehen sich einen Bus und räumten alles heraus, was ihnen ansatzweise interessant erschien. Dann landete der Kram erstmal in irgendwelchen Schubladen. Im Jahr 2000 schließlich, riefen Sofaplanet an. Eine Band, die Tobias noch aus der Schulzeit kannte. Sie hätten einen Majorvertrag und Studiozeit in Hamburg, aber leider wäre der Bassist ausgestiegen. Ob Tobias nicht aushelfen könne. Warum nicht, dachte sich Tobias und fuhr nach Hamburg. In Franz Plasas h.o.m.e. Studios. Den Studios, in denen Echt und Selig ihre Platten aufgenommen hatten. Und als er dann schließlich in den Aufnahmeraum kam, sah er dort genau diese Mikrophone, die Mikrophone aus dem Rundfunkstudio in Lichtenberg, die Mikrophone, die Zuhause in der Schublade schliefen. Zurück in Berlin stand die Entscheidung schnell, sich ein eigenes Tonstudio aufzubauen. Der Raum war bald gefunden, in der Garage Pankow. Tobias Freundin Anette leitete den Laden gemeinsam mit einer anderen Dame und außerdem war er sowieso schon bei den meisten Konzertabenden der Livemischer. Und so war das Radio Buellebrueck Studio geboren.
Ein paar Jahre später dann, nach Bands wie Mobile, Virginia Jetzt!, den Grätenkindern oder dem Raketenhund, nahm die Braunschweiger Gruppe Tchi in eben jenem Radio Buellebrueck Studio ihre zweite LP stehen, stolpern auf. Ich hatte mittlerweile mit einem Freund zusammen aus einer Schnapslaune heraus ein Label gegründet, auf dem wir schon einige 7 s veröffentlicht hatten und jetzt sollte die Tchi Platte unser erstes Album werden. Um das gebührend zu feiern, man kann es auch Zu Promo Zwecken nennen, fuhren wir auf den Leipziger Klein- und Kleinstlabelmacher Treff, die POP UP Messe. Und am ersten Abend, wie es der Zufall will, spielten Klez.e. Klez.e, die Band, die Tobias gegründet hatte, um neben Delbo auch wieder eigene Songs zu spielen. Er hatte vier Lieder allein aufgenommen und sie ein paar Freunden zum Hören gegeben.
Kurze Zeit später traf man sich im Proberaum und diese Freunde spielten diese vier Lieder einfach perfekt, beim ersten Mal. Ein Moment, in dem Tränen der Rührung geflossen sein sollen. Einer dieser Musik-Magie-Momente. An dem Abend in Leipzig war dann der erste Satz, den Tobias sprach, als er die Bühne betrat: Hallo, wir sind Klez.e und wir machen hier heute alles kaputt. Und sie taten es dann auch. Mit teilweise drei Gitarren bauten sie solch flirrende Gewittertürme auf, dass einem das Getränk überschwappte. Schrill schnitten einem Feedbackpeitschen und Computerkäfertöne zwischen die Augen, aber dann wurde man sofort wieder warm und wohlig vom Gesang eingefangen. Einem Gesang, der wunderbar haltlose Melodien trug, Wörter, kaum greifbar, aber irgendwo kongruent mit eigenem Unformuliertem. Danach rannte ich raus, in die Leipziger Nacht, eine Schaufensterpuppe hinter mir her ziehend und kurz hatte ich endlich wieder einmal das befreiende Gefühl, alles wäre positiv kaputt. Alles wäre möglich!
Ein Jahr später dann, der nächste Anknüpfungspunkt. Wir, also das Label Siluh Records, suchten nach einem Produzenten für unsere Krachnoisekrawallpop Kapelle Killed by 9v Batteries. Aufgrund dieser Nacht in Leipzig und dieses hohen Fiepens im Innenohr, das seit jenem Klez.e Konzert immer noch in meinem Kopf nachhallte, war der gedankliche Weg zu Tobias Siebert nicht weit. Es gibt wohl keinen anderen, der Gitarren in diesem Land so ungefiltert, so differenziert und so frei flirrend auf Tonband bzw. Festplatte bannt wie er. Man ist fast versucht zu sagen, so international.
Viel war passiert in der Zwischenzeit. Sofaplanet, die Band, bei der Tobias in Hamburg Bass gespielt hat, hatte einen unerwartet vehementen und in dergestalt wohl auch nicht erwünschten Chart-Hit mit ihrer Single Liebficken gehabt. Wohl um das zu konterkarieren, nahmen sie ihr zweites Album Power to the Poeble mit Tobias Siebert auf. Der radikale Bruch und die unerhörte Neuerfindung, die diese Band unter den Fittichen Tobias Sieberts vollzog, interessierte dann aber leider fast niemanden mehr. Kurz darauf kam ein Anruf der Gruppe Samba. Eine Band, die auf gewisse Weise aus der Zeit des eigenen musikalischen Erwachens stammte, als Tobias, damals 1995, vom Schlagzeuger von Amalgam die 12 von Notwist und die Ich Maschine von Blumfeld in die Hände bekam. Samba waren damals mit ihrer LP Zuckerkick auch eine dieser Bands, die einen anderen, neuen Ansatz hatten, bei denen die Musik nicht wie aus einem Raster entstanden schien, die sich, auf ihre eigene Art, völlig mühelos jeglicher Deutschrock-Klischees erwehrte. Darum musste Tobias wohl nicht lang überzeugt werden, mit ihnen das Album Aus den Kolonien zu produzieren. Eine Rückkehr zur alten Form und doch anders, zarter, filigraner.
Dann kam der Super-GAU und das ganze Reservat für Ähnlichdenkende, die Garage Pankow, wurde vom Jugendamt mit einem kurzen Fußtritt vor die Tür gesetzt. Mietvertrag nicht verlängert. Nicht nur für das Radio Buellebrueck Studio, sondern auch für diverse Proberäume und den Veranstaltungs- und Konzertraum. Das war nicht nur zum Kotzen, sondern es entstand eine bis heute spürbare Lücke, in dieser anderen, nicht ausschließlich hedonistischen und auf Coolness bedachten, Berliner Musik Subkultur.
Einen Neuanfang für das Studio gab es jedoch relativ schnell. In der Schlesischen Straße in Kreuzberg. Mit einer Anschubfinanzierung der Eltern und vor allem gnadenloser Selbstausbeutung wurde innerhalb von vier Monaten ein neues Studio gebaut. Mit den eigenen Händen. Und rückblickend hatte sich das mehr als gelohnt. Denn jetzt begann das, was im Allgemeinen dazu führte, dass Tobias Siebert im Moment der wohl wichtigste Produzent im Bereich der gitarrenorientierten, im weitesten Sinne, Popmusik in diesen Breitengraden ist. Nach Sambas Aus den Kolonien folgte das großartige Indie Kleinod It tends to flow from high to low von I Might Be Wrong, Herrenmagazins Atzelgift , das Debütalbum von Hund am Strand und dann vor allem Flimmern , die zweite LP von Klez.e. Das wohl Beste, was Musik in diesen Landen in den letzten Jahren zu bieten hatte. Ein Monolith an Eigenständigkeit. Höchstens vielleicht zu vergleichen mit Großtaten von the Notwist oder Tocotronic. Aber eigentlich findet der Referenzhund hier nichts mehr zu beißen.
Von hier ab ging es Schlag auf Schlag. Die Berliner Plattenfirma Motor meldete sich. Ob er die neue Philip Boa and the Voodooclub produzieren wolle. Boa habe schon einiges in Malta aufgenommen, würde aber gerne mit jemand neuem, unverbrauchtem arbeiten. Und da fiel seine Wahl auf Tobias Siebert. Philip Boa, diese wohl einzig wahre Legende, die in Indie Deutschland jemals zustande kam. Der auf gewisse Weise in diese dunkle Phase der Adoleszenz gehört, irgendwo zwischen Jugendzimmer und einsam, traurig in der Schulhofecke sitzen. Philip Boa machte also seine neue Platte in den Radio Buellebrueck Studios. Die Songs wurden in ihrer Struktur kaum verändert, das Klangewand jedoch fast vollständig.
Wie sagte Philip Boa: Tobias hat den Songs quasi ein neues Kleid angezogen. Und da hat er wohl Recht. Tobias hat alle Keyboards und Gitarren neu eingespielt, teilweise allein, Flo von Delbo trommeln lassen, Background gesungen und Philip Boas Musik damit eine völlig neue Energie gegeben. Man kann fast sagen, sie neu erfunden.
Und jetzt sitzen sie gemeinsam in einem Weinlokal in einer Berliner Sommernacht 2008. Und während ich mit meinem Rotweinglas spiele, erzählt Tobias mit dieser weichen, beruhigenden Stimme, in der er auch seine Texte singt. Er erzählt von der Schulzeit. 1988 in Ostberlin. Als er the Cure und Depeche Mode für sich entdeckt hatte. Ohne die Texte von Robert Smiths epischen Trauergesängen und Dave Gahans Nihilismushymnen zu verstehen. Er hatte Englisch als Unterrichtsfach nicht gewählt. In erster Linie, weil man das 1988 in Ostberlin nicht unbedingt brauchte, vor allem wenn man den Druckereibetrieb der Eltern übernehmen wollte. Und außerdem, weil Englisch immer zur ersten Stunde war. Da fällt die Entscheidung zwischen Schulbank und Bett relativ leicht. Er erzählt, wie es anfing mit der Liebe zur Musik. Dass es ihm nie um die Texte in erster Linie ging, eher um einen andersartigen Ansatz, wenn Basslinien keine Grundtöne mitspielen, wenn die Struktur eines Songs nicht nach dem üblichen Baukastenprinzip der Rockgeschichte zusammengesetzt wird, wenn Gitarren einfach ausbrechen und unerwartete Akzente setzen. Texte bleiben da besser unkonkret, für den Hörer individuell interpretierbar. So wie auch seine eigenen Texte bei Klez.e. Etwas vom Gehörten gleicht sich da mit dem eigenen Erlebten und es ist wohl für jeden verschieden. Aber die langgedehnten Wörter, diese überraschend in den Takt gefügten Sätze, eingebettet in diese schwebenden Melodien, lösen Bilder aus. Sie bewegen, ohne einen zu belehren. Man fühlt sich seltsam sicher in ihnen. Ähnlich sicher, wie man sich fühlt, wenn man Tobias gegenüber sitzt und in dieses immer irgendwie offene, interessierte Gesicht schaut. Wo man auf einmal anfängt, Dinge zu erzählen, die man so vielleicht gar nicht sagen wollte, nicht einmal sich selber. Aber man sagt sie. Einfach so. Und es fühlt sich so an, als wären sie hier richtig. Und ähnlich wird es wahrscheinlich auch all den Bands gehen, die diesem Mann das anvertrauen, was das wohl Intimste ist, das sie zu geben haben, ihre Songs. Und sie sind wohl kaum irgendwo besser aufgehoben als hier. Die Songs von Kettcar, die neuen Lieder von Philip Boa, dessen nächste Platte schon im Herbst entstehen wird, oder die Stücke des neuen, lang erwarteten Albums der grandiosen Sometree.
Und schließlich, als ich dann später durch die Nacht nach Hause gehe, denke ich nach über die letzten Wochen und Monate. Wie viel sich schon wieder überschlagen und gedreht hat. Ich denke daran, dass es bald ein neues Klez.e Album geben wird, das dann wohl endgültig alles sprengt. Und damit steige ich die Treppen hoch. Zu noch einer neuen Wohnung, einer Wohnung voller Umzugskartons und halbem
Leben. Und in meinen Ohren klingt wieder Du auch von Klez.e. Und wieder einmal fühle ich mich für einen kurzen Moment Zuhause.

Autor: Robert Stadlober

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6 Kommentare so far
Hinterlasse einen Kommentar

wen interessiert in berlin eigentlich dieser peinliche trottel namens stadlober, der auf den uncoolen partys von kretindeppen aus schwaben umringt ist, auf den coolen alleine rumsteht und zu den richtig coolen nicht eingeladen wird? war der eigentlich schon mal in der bar25 ohne dass sich alle über ihn lustig gemacht haben? und schreiben kann er leider so gar nicht.

Kommentar von strohbert dadelober

Ich freue mich schon auf die neue, grossartige Platte: „Vom Feuer der Gaben“. Sie ist wirklich wunderbar.

@strohbert dadelober
Ich verstehe, dass Du einen schlechten Tag erwischt hast, aber gleich so sinnlos herumschlagen? Schreib bitte eher 2 Sätze über Blumen, Musik oder Autoindustrie. Das entspannt.

Kommentar von amos

[…] zeitlose Gitarren und Gesänge in noch zeitloseren Songstrukturen, in Szene gesetzt von Produzent Tobias Siebert. Aber um nichts vorwegzunehme, mehr über Gary demnächst, hier und natürlich auch woanders und […]

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[…] Ich höre die Songs zum ersten Mal Ende Oktober vergangenen Jahres im Berliner Laub & Frey, als Tobias Siebert die ungemasterten Aufnahmen einlegen lässt und man seinem Bitten netterweise nachkommt. Es dauert […]

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Also mich hat an diesem Kommentar was ganz anderes begeistert: Eine der wenigen Hinweise im Internet, dass aus dem Dolmen Club der White Trash Club geworden ist. Ich habe den Dolmenclub geliebt und war dort fast jedes Wochenende zwischen 2001 bis zu seinem plötzlichen Auslöschen (2003 oder 2004) – obwohl ich damals schon knapp über 30 war. Danach war ich heimatlos, habe nichts Vergleichbares in Berlin gefunden. Ich erinnere mich vor allem an das nette Stammpublikum des Dolmenclubs: Da war ein ca. 20jähriges, etwas maskulines Mädel mit Hemd und Krawatte und dunklen Haaren, das mit seiner ebenso alten, extrem schlanken, langhaarigen, mittelblonden Freundin getanzt hat und ein faszinierendes Pärchen (?) abgab. Oder ein Sozialarbeiter Mitte bis Ende 20 von eher kleiner Körpergröße, der auch jedes Mal anzutreffen war.
Falls es Dolmenclub-NostalgikerInnen aus dieser Zeit gibt, könnt Ihr euch gern mit mir in Verbindung setzen: kasskara@gmx.de

Kommentar von Ralf

[…] wie die neue Platte von Gary „Hey Turtle, Stop Running!“ (Siluh, 2012), produziert von Tobias Siebert. BLANK sagt: ein Juwel. Jetzt gehen Gary auf Tour und wir empfehlen dringendst hinzugehen. Auch […]

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