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Kurz & knapp: Gonjasufi „THE CALIPHS TEA PARTY“, der Post-Roots-Electronica Derwisch
Oktober 7, 2010, 11:47 am
Filed under: Musik | Schlagwörter: ,

In der Regel sind Remixalben reaktionärer Blödsinn. Ein eitles Rumpolieren an durchwachsenen Tanzproduktionen. Oder ein schönes Zubrot für die Café Del Mar/David Guetta Fraktion. Im Falle des Post-Roots-Electronica Derwisches Gonjasufi jedoch, muss man diese Stereotypen mal aussen vor lassen. „…Tea Party“ überrascht mit alchemistischer Kaffeesatzleserei und sonischer Rekonstruktion seitens der vielen unbekannten (Hezus, Shlomo, Jeremiah Jaeh) und aber auch etwas bekannteren Namen (Broadcast, Bibio, Mark Pritchard) aus dem Umfeld des Warp Labels, die hier mal das Material des regulären (und zweifelsohne guten!) Albums transformieren durften. Ob Grime, Beat-Science, Ambient, Synthfunk oder Lo-Fi Digitalia, nichts wirkt verkrampft, vieles aber atmosphärisch weitergeführt und dadurch, zum Teil zumindest, noch zwingender als in den alten Versionen. Fans des ohnehin schon eklektischen Debuts „A Sufi & A Killer“ sollten, ob der exzessiven Sounderweiterungen zumindest mal reingehört haben. Es lohnt sich. „The Caliphs Tea Party“ ist erschienen bei Warp.


(DV)

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