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Woodkid – musikalisch eher erwachsen
Oktober 26, 2012, 3:45 pm
Filed under: Musik, vor ort | Schlagwörter: , , ,

Ich habe es ja bereits in der Ankündigung gesagt: ich mag Woodkids Musik- warum, das habe ich ja schon ausreichend dargelegt… also direkt zum Konzert selbst.

Ebenfalls sagte ich bereits, dass ich nicht weiß, was mich erwartet, da ich nicht weiß, wie man ein Konzert auf Basis einer EP gibt. Die Antwort gestaltete sich denkbar einfach: man hält es auf Basis zweier EP´s. So kam das Publikum im Heimathafen, ebenfalls wie vermutet ein angemessener Rahmen für seine Musik, in den Genuß, ersten Tracks aus Woodkids neuem Album zu lauschen. Diese sind ähnlich opulent gestaltet wie die Titel der ersten EP, von daher ging musikalisch alles ziemlich nahtlos ineinander über. Den Titel des neuen Albums/EP habe ich nicht mitbekommen, ist aber auch nebensächlich. Wunderbar wieder: scheinbar hat man sich abgewöhnt 2 h nach Beginn die Vorband auf die Bühne zu lassen, nein, seit neuestem herrscht Pünktlichkeit- sehr angenehm.

Den Namen der Vorband, die schon am spielen war als ich ankam, weiß ich immer noch nicht, aber ihre Musik kann ich beschreiben: sie klang anderen, bekannten Tracks sehr ähnlich. Markantestes Beispiel war ein Lied, welches auffallend empire of the suns „ we are the people“ ähnelte…irgendwas Killers-mäßiges war auch dabei. Also die ganze Zeit die Frage im Kopf: ist das ne Coverband? Schlecht klang die Musik ja nicht…nur eben gecovert. Die Bühnenpräsenz war engagiert energetisch, ein bekannter den ich traf betitelte es allerdings mit „gay“…muss jeder selbst entscheiden.

Nach einer humanen Umbaupause ertönten bassig-dröhnend die ersten Töne aus live gespielten Bläsern …ein Traum. Nach einem Einführungsmedley dann noch die Stimme Woodkids zu „Baltimore fireflies“- das hat bei mir so eingeschlagen, dass ich dachte, im Laufe des Konzertes noch Tränen vergießen zu müssen. Doch leider musste ich feststellen, dass man scheinbar schnell abstumpft: nach ein paar Tracks erzielte der orchestrale Charakter wesentlich weniger Wirkung. Ernüchternd. Aber da kann Woodkid ja nichts für. Großstädter halt. Der Interpret selbst wuchs mit seiner Musik- zunächst wirkte er eher schüchtern, drehte dann aber bis an den Rand der Überheblichkeit auf…Teil des Programms wie ich denke . teil des Programms wohl auch der raveartige Beat gen ende. Wurde vom Publikum auch nicht so gut aufgenommen..gut das er das widerum ganz am Ende mit einer etwas reduzierten Version von „iron“ gerettet hat.
Also, Fazit: Hammerkonzert!!! Eher etwas für Pärchen, trotzdem nicht weniger gelungen. Würd ich mir wieder angucken…Jederzeit! (YB)




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