Faceyourmagazine's Blog


Wohnst du noch oder lebst du schon?

Jenny Luisa Maroke

von der Gesinnungskultur zu einer Kultur der Besinnungslosigkeit – von
einer Kultur der Aufklärung zur Wohnkultur

Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten beschäftigen sich mit dem
Wohnen weniger in Bezug auf die Fragestellung nach einer zeitadäquaten
Einrichtung, sondern unternehmen, in unterschiedlicher Weise, den Versuch
einer kritischen Reflexion dessen was Wohnen heute bedeutet. Ausgangspunkt
ist die schlichte Tatsache, dass wir einen Großteil unserer Zeit
»verwohnen«, also damit beschäftigt sind uns in Räumen aufzuhalten um dort,
einer unbewußten Dramaturgie folgend, uns und Dinge zu bewegen. Das Leben
findet sicht- und spürbar seinen Ausdruck da wo wir zuhause sind – my home
is my castle
. Zuhause sind wir privat, die Wohnung spiegelt am ehesten das,
was der Einzelne an Vorstellung davon konkretisiert, was es heißt in der
Welt zu sein.

Zentrales Thema des Projekts ist die Auseinandersetzung mit der Frage:
„Was ist oder heißt wohnen heute?“ Dafür wurden zeitgenössische Trends in der Entwicklung der Wohnbedürfnisse kritisch reflektiert und konkret in Wohnweltszenarien übersetzt. Zwanzig Studenten der FH Potsdam Fachbereich Design, Seminar von Prof. Jörg Hundertpfund, entwickelten innovative Hypothesen zum Thema zeitgemäßer Einrichtung und exemplarische Entwürfe adäquater Wohnwelten.

Eröffnung:
06.06.13, 20.00 Uhr
Laufzeit: 07.06.13 – 24.06.13
im: Werkbundarchiv – Museum der Dinge

Oranienstraße 25
http://www.museumderdinge.de

Robert Vogel

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Who the fuck is this urban minded Eridan?!
April 18, 2013, 7:09 pm
Filed under: Kunst, Mode, Sport, vor ort | Schlagwörter: , , , , , , ,

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Heutzutage kriegt man ja das Gefühl, dass die Jugend, und dieser Begriff ist doch recht dehnbar, sich nur noch motivieren lässt, wenn es um Raven, Gratis-Mate und Pseudoprotest an der East-Side-Gallery featuring David Hasselhoff geht. Der stets motivierte Teil der Jugend, siehe „Jugend forscht“, kommt einem irgendwie so garnicht jugendlich und irgendwie komplett weltfremd vor. Der andere Teil der Jugend versucht schlimmstenfalls aktiv zu werden, indem es die geistigen Produkte von StreetArtists für Sticker (jaja, City Groove), Album-Cover (wie auch immer der Scheißtyp hieß) oder Facebook-Onlineshops für von der Straße gestohlene Kunstwerke missbraucht. Doch es gibt sie noch, die innovative und im Diesseits lebende Jugend. Leute, die es verstehen zu leben, ohne zu nur zu gammeln, aber durchaus, wenn es richtig drauf ankommt, auch derbe gammel-skillz am Start haben. Leute, die ihr Projekt mit Liebe, eigenem Schweiß (hier packt der Chef persönlich noch t-Shirts ein!), Sorgsamkeit und Rücksicht auf Andere verwirklicht. Das sieht dann ungefähr so aus: ein paar berliner Jungs trommeln ihr Netzwerk zusammen und organisieren so alles, was es so braucht- Händler, Models, Siebdruckwerkstätten, eine Website, ein paar Publicity-Bimbos (Yuppie Buge in da house) und jetzt der Clou: StreetArtists, Illustratoren und Designer deren geistiges Gut nicht einfach entfremdet und missbraucht wird, sondern die in Zusammenarbeit mit eben diesen berliner Jungs hauseigene Motive entwerfen. Das Ziel: Solide, Eigen, nicht auf irgendeinen Trend-Zug aufspringend. Trittbrettfahrer sind nur beim skaten erwünscht! Doch bisher wurde ja verschwiegen, worum es sich handelt. Richtig gewitzt, die Spannung ist nahezu unerträglich geworden. Also hier die Auflösung- Die Marke: ein Modelabel. Der Name: Eridan Clothing – Urban Minded. Klingt schon richtig gut… ist aber noch viel besser!

Seit heute ist die Website Online. Mit Shop, Blog, Galerie und allem, was eine Website so braucht…sogar einem Warenkorb. Also: Link anklicken, angucken, Warenkorb nutzen!
Hier gehts ins Eridan-Clothing-Universum

(YB)
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WE LOVE MMA -The return of the returning return…oder auch: WE LOVE MMA 4!
Dezember 5, 2012, 11:05 am
Filed under: Mode, Sport, vor ort | Schlagwörter: , , , , ,

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Es ist wieder soweit- am 15.12. versammeln sich wieder Liebhaber der etwas handfesteren Argumentation in der moabiter Universalhall, wenn es wieder heißt: WE LOVE MMA! Geändert hat sich seit unserem letzten Bericht über das Event im Mai diesen Jahres nicht viel: wieder waren bereits alle Tickets Wochen vor dem Event restlos ausverkauft. Einzige Neuerung mag das Sponsoring durch den amerikanischen Konzern ROCKWELL Time sein. Die in Utah ansässige führende Marke für Actionsports Lifestyle-Uhren unterstützt und fördert in den USA schon seit Beginn an den Mixed Martial Arts Sport und wird unter anderem durch Kämpfer wie Tito Ortiz, Mike Brown und Rad Martinez vertreten. Das ROCKWELL nun auch bei WE LOVE MMA 4 die Siegprämie sponsored spricht für die wachsende Beliebtheit des Sport hierzulande und die Beachtung von auswärts.
Bereits zweimal besuchte wir die Veranstaltung bereits und waren begeistert von der Atmosphäre im Publikum. Es war fast schon familiär. Die MMA Szene in Berlin, und offenbar auch bundesweit, scheint entweder noch sehr übersichtlich und/oder auf eine enge Zusammenarbeit und ein gutes Verhältnis bedacht zu sein. Dazu noch die 16 Kämpfe gemischten Geschlechts, wobei, höchstwahrscheinlich im Sinne des Publikums, die männlichen Kampfpaarungen deutlich überwiegen. Das Kämpfen, neben aller Gewalt und vermeintlicher Brutalität, läuft nach internationalem Regelwerk durchaus kontrolliert und bedacht auf nicht allzu großen Schaden ab. So, das mag zunächst absurd klingen, ist WE LOVE MMA durchaus als Pärchenaktivität geeignet. Man(n) kann garnicht ahnen, wieviel Gefallen Frauen an der kontrollierten Gewalt finden. Eventuell doch garnicht so schwer nachzuvollziehen, handelt es sich schließlich um schwitzende, blutende Muskelpakete, die in koodinierten Bewegungen den Gegner versuchen zu dominieren. Ein Mann stelle sich dasselbe, nur mit Frauen, vor und vergebe der eigenen das sabbern.
Wer keines der begehrten Ticktets für das Event am 15. Ergattern konnte, den möchte ich beruhigen- für das nächste Event WE LOVE MMA 5 am 16.3.13 sind bereits Karten erhältlich. Doch wie die Erfahrung lehrt: Nicht zu lange warten, Tickets lieber frühzeitig sichern…und die Zweite für die Frau nicht vergessen!
(YB)

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15.12.2012
Universal Hall

Alle nötigen Infos zu Event und Ticketerwerb findet man hier.

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Michalsky, Mode, Toleranz – Ausstellung und Vernissage

Toleranz war das Motto der letzten Kollektion von Michael Michalsky, Remember Tolerance ist jetzt der ausstellende Remix betitelt, den man ab Donnerstag am Straussberger Platz in Augenschein nehmen kann, mit Fotos von Martin Diepold, Peter Grosslaub und Dorothea Tuch. Johannes Finke hat sich dem Thema lyrisch angenähert. Die Vernissage ist am Donnerstag um 19h.



Ein neues Standardwerk: German Fashion Design 1946 – 2012

Nadine Barth hat ein wunderbares Buch herausgegeben, dass nicht nur für Fashionistas, sondern für alle die gerne Zusammenhänge und Entwicklungen verstehen wollen, unumgänglich ist. „German Fashion Design 1946 – 2012“ zeigt mit wundervollen Fotos und ebenso starken Texten (u.a. von Nadine Barth, Jan Joswig, Johannes Finke, Marcus Luft) wo es herkommt, wo es ist und wo es vielleicht hin geht, vom zarten Neubeginn der Nachkriegszeit bis in das Berlin von heute, wo Designer wie Kilian Kerner, Mongrels in Commen, LaLa Berlin, Patrick Mohr oder Michalsky ganz neue Massstäbe setzen. Erschienen im Distanz Verlag.



Bausteine der Kindheit als Speichertool: USB-Sticks von ZipZip, das Must-Have für Retro-Fans, urbane Nostalgiker und Kinder 2.0
Dezember 12, 2010, 12:50 pm
Filed under: Mode, Verlosung | Schlagwörter: , ,

Weihnachten ist die Zeit für Gimmicks, für Emotionen und Erinnerungen, da passen die Legobaustein-USB-Sticks von ZipZip ganz wunderbar. Haptisch ein Gefühl, dass man kennt, als man selbst noch Baumeister einer eigenen Legowelt war. Jetzt kommt der legendäre und berühmteste Baustein als Erinnerung an den Schlüsselbund, in verschiedensten Größen, vielen Farben oder sogar im Dunkel leuchtend. Das ist nicht nur retro, das ist auch geil.

BLANK verlost 3 2GB-USB-Sticks (rosa, grün, gelb), einfach bis zum 16.12. ein Mail mit dem Betreff „MyZipZip“ an verlosung[at]blank-magazin.de schicken und etwas Glück haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Farbauswahl ist zufällig.

Alle Infos und Online-Shop hier.



Hutkult
November 9, 2010, 9:32 pm
Filed under: Mode, vor ort, Werbung | Schlagwörter: ,

Anlässlich ihres 90. Geburtstags lud die renommierte Marke New Era talentierte Absolventen der angesehensten Designschulen Europas ein, ihre Kreativität an der beliebten 59FIFTY Cap freizusetzen. Bei der Vereinigung von neun Jahrzehnten Fashion- und Designerfahrung mit dem Engagement der 90 Nachwuchskünstler entstanden bewundernswerte und kuriose Unikate. Nun steht es euch frei am Freitag, den 12. und Samstag, den 13. November, in Berlin Mitte in der Circleculture Gallery die einzigartigen Designwerke die sich bei der Gestaltung eines Kappenmodells entfalten bei der Kunstausstellung „New Era XC“ zu entdecken. Wer sich schon mal auf das Event einstimmen will kann sich den kurzen Trailer über die Ausstellung in London gönnen.