Faceyourmagazine's Blog


Berlins having a stroke…again…
September 25, 2013, 6:32 pm
Filed under: Kunst, vor ort | Schlagwörter: , , , , , , , ,

Berlin2013_lowres

Sie bedarf mittlerweile keiner Ankündigung mehr: die STROKE Art Fair. Drei Schlaganfälle hat Berlin nunmehr überlebt, nun folgt der vierte Streich in neuer Lokation. Wer sie bis jetzt noch nicht kennengelernt hat, hat etwas verpasst, soviel sei gewiss. Doch das Schicksal meint es gut mit euch, ihr liebenswerten Hinterweltler, und schickt sie euch nun noch einmal…das vierte Mal….wie gesagt. Wer es diesmal nicht packt, darf im nächsten Jahr auch gerne zuhause bleiben!
Galerien, Künstler, Künstlerkollektive- das sind die Protagonisten der STROKE und wir sind das dankbare Publikum. Getreu nach dem Wunsch „mir ist fad, unterhaltet mich“ wird hier Einiges geboten: Installationen, Skulpturen, Gesprühtes, Gemaltes, Gedrucktes, Collagiertes- die Liste ist lang. Neben alten Bekannte wie Lake&Gate, den Innerfields, Zozoville, gibt es auch neuere und mir unbekannte(-re) Galerien und Künstler wie Serigraffeur, Open Walls Galerie und Mongomania. Eine Möglichkeit, soviel Können auf so komprimierter Fläche dargeboten zu bekommen, gibt es selten. Zumal man der Entstehung so manchen Kunstwerkes live beiwohnen kann, den Prozess in Augenschein nehmen kann. Die anwesenden Künstler zeigen sich ausgenommen freundlich, offen und auskunftsbereit. Selbstverständlich auch abhängig von der Art, wie man auf sie zugeht…wie man in den Wald hinein uswusw. Natürlich darf auch die Eine oder Andere Extravaganz nicht fehlen. So machte das Kollektiv „The Weird“ ihrem Namen im letzten Jahr alle Ehre, als sie eine mehr oder minder nackte, doch recht korpulente Frau in ihr Live-Painting mit einbezogen. Kann man sinnlos und vulgär und sonstwas finden, sollte man aber nicht…Es bleibt also spannend, was für Eier die oft so verqueren Künstlerköpfe aus ihrem Brutkasten der Ideen auf unsere Augen und Gehirne niederprasseln lassen.

STROKE Art Fair, 03.-06.10., Alte Münze

Alle nötigen Infos findet man hier. (YB)

Advertisements


So weich und flauschig diese Wand….. Knut geistert durch die Strassen von Berlin. Endlich wieder mal Streetart von Format.
März 25, 2011, 11:21 am
Filed under: Uncategorized | Schlagwörter: , , ,



Zu sehen in der Dircksenstrasse in Berlin-Mitte. Bitte Bär nicht füttern oder streicheln. (EB)



Public Viewing Berlin – die besten Szenespots, treffe alte und finde neue Freunde, sei gesellig, sei Fan. Oder fühle dich einsam und allein.
Juni 30, 2010, 1:27 pm
Filed under: Film/TV/YouTube und Co., Sport, vor ort | Schlagwörter: , , ,



Weiterlesen



Blauer Montag
Juni 23, 2010, 1:58 pm
Filed under: Uncategorized, vor ort | Schlagwörter: , , , ,

Das Feuilleton spricht schon seit längerem von dem Aufkommen einer neuen Bürgerlichkeit. Die kleinen Hildas und Wilhelms im Kindergarten, die etwas größeren Mädchen mit den Gretchenzöpfen, häkelnden Mütter in W-lan freien Cafes – alle Zeichen stehen auf Tradition. Auf Berlin ist in Sachen Trend bekanntlich Verlass und so freuen wir uns in der Hauptstadt über die folgende Adaption: Der blaue Montag nimmt Bezug auf eine in Klein- und Handwerksbetrieben übliche Tradition an Montagen nur mit halber Kraft zu arbeiten. Mittlerweile ist Blau zu einem Synonym für Müßiggang und Laissez-fair geworden. Zum Fête de la Musique wurde dieser nette und viel zu oft vergessene Ritus wieder aufgegriffen, neu interpretiert und gebührend beachtet. So lässt sich Tradition feiern: mit Modeselektor, Oye Records Berlin und einem sonnigen Nachmittag auf der Oderberger Strasse – montags.

Vielen Dank an Sel, der die Stimmung für uns eingefangen hat.

(AM)
http://vimeo.com/12779912



Streetart, Spring!

Der Frühling hat begonnen.

Dies, werte Leserschaft, lässt sich nicht nur daran feststellen, dass die Sonne früher auf- und später untergeht. Oder vielleicht daran, dass wir, dank (in der Hauptstadt gemessenen) 19°C nunmehr langsam dem Zwiebellook Lebewohl und körperbetonter Kleidung Hallo sagen können. Und ganz bestimmt daran, dass wir, wenn wir denn aufmerksam genug sein sollten, jeden Tag neue Farb-Knospen an den Fassaden aufblühen sehen. Die Zeit des Winterschlafes ist vorbei und so kriechen die, welche beim Ausüben ihrer Kunst das Tageslicht meiden müssen, nach Einbruch der Dunkelheit aus ihren Großstadthöhlen, um Wände, Türen, Mülleimer, Pflastersteine, Bäume, kurz, jede Form von geeignetem Untergrund mit ihren Zeichen zu versehen. Dass diese Zeichen so vielfältig sind und sich der gemeine Streetart-Künstler verschiedenster Techniken bedient, um sie zu setzen, seine Zeichen, das macht diese urbane Kunstform so anziehend und gleichsam abstoßend. Denn jeder kann ein Paper an einem Laternenpfahl befestigen oder ein willkürlich gewähltes Tag an die nächstbeste Klotür schmieren. Gut muss das Ganze noch lange nicht sein.

Obwohl spätestens seit Banksy, dessen Name den in die Urban Art-Szene involvierten Individuen schon längst aus dem Hals hängen sollte, Streetart auch global als gut – und teuer! – angesehen wird und den Weg in die zahllosen Galerien der Großstädte dieser Erde geschafft hat, es ist noch lange nicht soweit, dass die breite Masse beim Wort Graffitti nicht an Vandalismus denkt. Die Berliner Szene ist besonders engagiert dabei, Streetart und Graffiti salon-und galeriefähig zu machen. Und neuerdings gibt es sogar Unterstützung von der Stadt. Seit dem ersten April arbeiten vier international bekannte Graffiti-Künstler am Steglitzer „Bierpinsel“: Flying Förtress, Sozyone, Honet und Craig „KR“ Costello arbeiten für sechs Wochen an den 2000qm Fassade des 46 Meter hohen Turms aus den 70ern.

Im Turm stellen neun weitere Künstler aus und auch die nähere Umgebung des Turms, beispielsweise der U-Bahnhof Schlossstraße, werden von Streetart-Künstlern verschönert. Intention der Wiederbelebung des schlafenden Riesen war laut den Initiatoren folgende: „Mit dem Projekt TURMKUNST 2010 wollen wir die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst weiter voran treiben. Die Form des Bauwerkes, als auch die Arbeitsweise sind allein schon eine Herausforderung, die nur wenige Künstler meistern können. Dazu ist es unsere Intention, die Berliner Kunst- und Kulturlandschaft anzureichern und zu bereichern, nicht zu duplizieren: Deshalb Street Art und keine klassische Malerei, deshalb Standort Steglitz und nicht Mitte.“

Die Künstler sind täglich bei der Arbeit zu beobachten, aktuelle Bilder gibt es im Netz unter just.ekosystem.org/BLOG/.

TURMKUNST 2010 ist (nach der Berliner Mauer) zweifelsohne das größte Graffittiprojekt, das sich jemals in der Hauptstadt abgespielt hat. Ein Meilenstein für die Szene; höher, größer, besser. Doch nicht nur der Bierpinsel und die damit verbundenen Aktionen lassen im April die Herzen der Streetart-und Graffitiliebhaber höherschlagen. Morgen Abend lädt das Stattbad Wedding zur Vernissage von „A Touch Of Evil“, wo die polnischen Schwestern Beata and Anna Niedhart, sowie Dord Burrough,
Drobczyk,
Anna Vo, Nikko Barber
und Infinite Livez ihre Arbeiten (ausnahmsweise mal auf Papier gebannt) ausstellen.

Eine komplett neue Interpretation urbaner Kunst wird ab dem 30. April im systM zu sehen sein. Die Constructed Styles-Ausstellung stellt die Verbindung von LEGO und Graffiti namhafter Künstler aus der Street Art-Szene her. Die Umsetzung von Graffiti ins Dreidimensionale ist einzigartig; eine Symbiose aus Kunststoffsteinen in grellen Farben und prägnanten Graffiti-Schriftzügen. Die ausgestellten Kunstwerke sind das Ergebnis der LEGO Graffiti Convention im Dezember 2009 in München. systM zeigt Werke der Street Art-Künstler Cole Blaq, Orion Pax, Buntlack, Acid79, Chill, Baks, Diablo, Pley, Riko und Thesigner. Der für seine „Dispatchwork“ weltbekannte Künstler Jan Vormann sorgt für LEGO-Objekte an Häuserwänden in der nahen Umgebung der Galerie.

Drei ausgesuchte Urban-Art-Happenings für diejenigen, deren Durst nach neuen Bildern das S-Bahnfahren nicht mehr stillen kann. Denn gerade dort trägt der Frühling seine schönsten Früchte. Augen auf.

(Teresa Mohr)



Die ersten 50 Frauen kommen umsonst rein – Tiefen und Untiefen der Hauptstadt, ein paar Gedanken zu zehn Bier im Schwarz-Sauer
Januar 14, 2010, 2:28 pm
Filed under: vor ort | Schlagwörter: , ,

Kein Wunder, dass dieses Plakat jetzt noch im Durchgang zum Klo vom Schwarz-Sauer hängt, denn es lässt einen staunen und in tiefer Ratlosigkeit versinken. Wo bin ich hier? Wer sind die Menschen um mich herum? Warum starre ich dieses Plakat an? Beherbergt mein Kopf eine ironiefreie Reflexionsfläche? Muss ich mitspielen? Wann habe ich aufgehört zu zählen, wieviel Bier ich bereits getrunken habe? Muss ich noch rüber auf die Premierenparty? Soll ich noch auf die Premierenparty? Fragen ‚Made-In-Berlin‘.

Weiterlesen



Maximilian Hecker – live, nackt und in Farbe
September 3, 2009, 1:35 pm
Filed under: Musik, vor ort | Schlagwörter: , , , , , , ,

Egal ob nackt am Piano im Kesselhaus Berlin oder mit ‚Full Band‘ in Taipei, wir verlosen 2×2 Konzert-Tickets am Ort Eurer Wahl und die habt ihr zwischen Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxembourg, Taiwan und Korea. das ist doch mal was. Einfach bis zum 12. September eine Mail mit dem Betreff „Hecker nackt, live und in Farbe“ an verlosung[at]blank-magazin.de schicken und etwas Glück haben.
maximilianhecker-webflyer